Trainer des Jahres 2012


Hans Melzer mit Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke
Hans Melzer mit Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke

Neben den großen sportlichen Erfolgen, die das deutsche Vielseitigkeitsteam 2012 erzielen konnte, wurde zum Ende des Jahres Hans Melzer eine ganz persönliche und große Ehre zuteil.

 

Hans Melzer wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund der Titel Trainer des Jahres verliehen.

 

Zum ersten Mal kommt der "Trainer des Jahres" aus dem Pferdesport. Gemeinsam mit Ruder-Trainer Ralf Holtmeyer wurde Hans Melzer in Baden-Baden bei der großen Gala "Sportler des Jahres"  von DOSB-Präsidenten Dr. Thomas Bach ausgezeichnet. Die Laudatio auf Hans Melzer hielt Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke.

 

"Du formst immer wieder aus uns Individualisten im Sattel ein perfekt harmonierendes und exakt funktionierendes Team. Das macht Dich zu einem der erfolgreichsten Ausbilder und Trainer", sagte Ingrid Klimke. "Du weckst in jedem Einzelnen von uns den Ehrgeiz, das Beste zu geben - zuerst für die Mannschaft, dann für sich selbst. Wenn wir im Cross unterwegs sind, reitest Du in Gedanken jeden Sprung, jede Wendung mit." 

Ingrid Klimke hob die "messerscharfe Analyse" und die "stets neuen Ideen" ihres Bundestrainers hervor. "Bevor Missverständnisse überhaupt aufkommen, sprichst Du Probleme an und räumst sie sofort aus dem Weg." Melzers' hohe fachliche Kompetenz, seine Beharrlichkeit und sein grenzenloser Optimismus hätten den deutschen Vielseitigkeitssport dahin geführt, wo er jetzt steht - an der Weltspitze. "Hans, danke, dass wir auch in den nächsten Jahren mit Dir und deinen Co-Trainern Christopher Bartle und Rüdiger Schwarz trainieren dürfen", sagte die zweimalige Olympiasiegerin stellvertretend für ihre Teamkollegen.

 

DOSB-Präsident Thomas Bach sagte bei der Auszeichnung in Baden-Baden: "Hans Melzer und Ralf Holtmeyer sind vorbildliche Trainer. Sie haben nicht nur überragende Erfolge über viele Jahre hinweg erzielt, sondern mehrere Generationen von Athleten auch menschlich geprägt. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es ohne großartige Trainer auch keine großartigen Erfolge gibt."